|

Die Stadtwerke Regensburg GmbH
informiert:
Regensburg, den 3. Mai 1999
Vorläufiger Jahresabschluß 1998:
Ergebnisse deutlich besser als geplant
Deutlich besser als geplant schließen
die Stadtwerke Regensburg GmbH (SWR) das abgelaufene Geschäftsjahr 1998
ab.
"Wir konnten nicht nur die Verkehrs-
und Bäderverluste vollständig abdecken, sondern darüber hinaus auch
bei der SWR und bei der LSR noch Gewinne erwirtschaften", berichtet
Dieter Baldauf, Geschäftsführungsvorsitzender der SWR mit Tochtergesellschaften
bei der Pressekonferenz.
Die SWR konnte einen Jahresüberschuß
von 1,3 Millionen Mark erzielen und verfehlte damit das positive Vorjahresergebnis
um ca. 0,7 Millionen Mark.
Parkhäuser
Das Ergebnis der Parkhausbewirtschaftung konnte im Vergleich zum Vorjahr
um 1,3 Millionen Mark verbessert werden und liegt deutlich über dem
Planansatz und dem Vorjahresergebnis. Dies liegt vor allem an den erheblich
verbesserten Vertragsbedingungen für das Parkhaus St. Petersweg, die
in diesem Jahr erstmals voll zum Tragen gekommen sind. Auch aus dem
Parkhaus Bismarckplatz konnten aufgrund des umsatzabhängigen Pachtvertrages
deutlich höhere Einnahmen als geplant erzielt werden.
RVB - Verlust deutlich geringer
Der Verlust der Regensburger Verkehrsbetriebe GmbH (RVB) in Höhe von
13,6 Millionen Mark hat den Planverlust um vier Millionen Mark unterschritten,
liegt aber über dem Vorjahresverlust von 12,6 Millionen Mark. Zu dieser
Entwicklung haben einerseits der geringere als geplante RVV - Verlustanteil
und die bessere Geschäftsentwicklung bei der RVB selbst beigetragen.
Die Betriebsleistung der RVB im Rahmen des Betriebsleistungsvertrages
mit der RVV ist um rund 162 Tausend Wagenkilometer auf 5,658 Millionen
Wagenkilometer gestiegen. Die Mehrleistung ist im wesentlichen auf die
Einführung des Altstadtbusses ab Mai 1998 zurückzuführen. Die RVB -
Betriebsleistung ist in den letzten fünf Jahren - bei in etwa stabilen
Verlusten - um rund 14 Prozent gestiegen.
Verlust bei der RFG
Die Regensburger kommunaler Fahrzeugpark GmbH (RFG) schloß das Geschäftsjahr
1998 mit einem Verlust von knapp 0,1 Millionen Mark - Vorjahresüberschuß
255 Tausend Mark - ab. Die Ursache dafür liegt hauptsächlich im Absatzrückgang
bei verschiedenen Kundengruppen. "Neben den Omnibussen der RVB, den
Fahrzeugen der REWAG und der Stadt Regensburg betreuen die Mitarbeiter
der RFG auch die Fahrzeuge des Technischen Hilfswerkes und des erweiterten
Katastrophenschutzes", teilt Bernd-Reinhard Hetzenecker, technischer
Geschäftsführer der SWR und Tochtergesellschaften, mit.
RBB erzielt Jahresüberschuß
Im Geschäftsjahr 1998 erzielten die Regensburger Badebetriebe GmbH (RBB)
aufgrund ihrer Beteiligung an der REWAG einen Jahresüberschuß in Höhe
von 14,1 Millionen Mark. Nach Ausgleich des Eigenverlustes in Höhe von
7,7 Millionen Mark aus dem Betrieb der Bäder und der Donau-Arena (geplant
8,2 Millionen Mark), wurde der Betrag von rund 14,1 Millionen Mark an
die SWR abgeführt. Die Zahl der Badebesucher ist insgesamt um 9.000
auf 822.000 angestiegen. Das Westbad besuchten an 347 Betriebstagen
pro Tag durchschnittlich 1 847 (Vorjahr 1 808) Badegäste. War im Jahr
1997 im Schnitt jeder Westbadbesuch noch mit 8,17 Mark subventioniert
worden, so ist der Zuschuß in 1998 auf 8,07 Mark zurückgegangen. Das
Wöhrdbad wurde an 122 Betriebstagen von 72,4 Tausend Badegästen besucht.
Aufgrund des ungünstigen Badewetters waren das rund 8.000 weniger als
im Jahr 1997. Der Zuschußbedarf pro Badbesucher liegt hier mit 10,48
Mark (9,38 Mark im Vorjahr) am höchsten. Die Besucherzahl im Hallenbad
lag mit 108.000 um 4.000 über der Vorjahreszahl.
Positives Ergebnis bei der LSR
Der vorläufige Jahresüberschuß der LSR Lagerhaus- und Schiffahrtsgesellschaft
mbH Regensburg beträgt rund 0,7 Millionen Mark und liegt deutlich über
dem Wirtschaftsplanansatz. Mit einem Warenumschlag von 2,75 Millionen
Tonnen erzielte der Hafen Regensburg das beste Ergebnis seit 1981. Ursache
für diese Steigerung war vor allem der stärkere Güterzulauf aus den
Donauländern und damit verbunden auch ein intensiverer Warenaustausch
in die Gegenrichtung. Außerdem gab es in diesem Geschäftsjahr keine
witterungsbedingten Behinderungen der Binnenschiffahrt. Es zeichnet
sich allerdings ab, daß die politischen und militärischen Ereignisse
in Serbien negative und von der LSR nicht beeinflußbare Auswirkungen
auf die Geschäftstätigkeit haben werden. Der Umfang dieser Auswirkungen
ist derzeit noch nicht abschätzbar. Geschäftsentwicklung im ersten Quartal
1999 Im Querverbund hat die SWR ein besseres als geplantes Ergebnis
erzielt. Es liegt deutlich über dem Planergebnis, aber unter dem vergleichbaren
Vorjahresergebnis.
|