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Die Regensburger Verkehrsbetriebe GmbH informiert: Regensburg, 27.01.1999 Städtisches High-Tech macht RVB-Omnibusse schneller "Die städtischen Maßnahmen zur Busbeschleunigung zeigen bereits Wirkung", so die RVB-Geschäfts-führer Dieter Baldauf und Bernd-Reinhard Hetzenecker bei der Probefahrt am Mittwoch, den 27. Januar. Insbesondere die in der Landshuter Straße stadteinwärts fahrenden Linien können den Fahrplan nun auch während der Hauptverkehrszeiten weitestgehend einhalten, während die Busse stadtauswärts auf diesen Trassen sogar schneller als der Fahrplan wären. Diesen Zeitgewinn setzen die Verkehrsbetriebe ab Mai 1999 im neuen Fahrplan um. Für die Fahrgäste bringt die Busbeschleunigung neben den kürzeren Fahrzeiten mehr Komfort. Da der Busfahrer auf den neu eingerichteten Busspuren am Individualverkehr vorbeifahren kann, entfällt das ständige Anfahren und Bremsen im Stau. Auch durch die Beeinflussung der Ampelschaltung muß der Bus weniger oft halten. Hinzu kommt der psychologische Effekt: Ein Omnibus, der am Stau vorbeifahren kann und bei dessen Ankunft die Ampel automatisch auf Grün springt, wirkt für Fahrgäste und Autofahrer schneller als der Individualverkehr. Die Stadt Regensburg hat mit ihren Busbeschleunigungsmaßnahmen - ein Gutachten hat die RVB 1993 erstellen lassen - die Erwartungen der Verkehrsbetriebe in zweierlei Hinsicht übertroffen. Zum einen haben die Omnibusse nun deutliche Zeitgewinne erhalten. Zum anderen wird der Individualverkehr durch die moderne Technik der Ampelschaltung nur im Bedarfsfall beeinflußt. Geringe Beeinträchtigungen müssen Autofahrer also nur dann hinnehmen, wenn der Bus im Stau steckenbleiben würde. Mit den nächsten Schritten der Busbeschleunigung, deren Umsetzung die Stadt bereits geplant hat, erwarten die Verkehrsbetriebe nach den guten Erfahrungen mit den ersten Maßnahmen eine weitere Attraktivitätssteigerung für den ÖPNV. |